Impedanz
Die Impedanz ist eine elektrische Größe, die den Gesamtwiderstand eines Stromkreises gegenüber dem durch ihn fließenden Strom beschreibt. Die Impedanz umfasst Widerstand (Widerstand) und Reaktanz (Widerstand gegenüber Stromänderungen) und ist ein grundlegendes Konzept in der Theorie elektrischer Schaltkreise und der Elektrotechnik.
Die Definition der Impedanz lautet wie folgt:
Die Impedanz (gekennzeichnet durch den Buchstaben „Z“) eines Stromkreises wird in Ohm (Ω) gemessen und ist eine komplexe Größe, das heißt, sie hat einen Realteil (Widerstand) und einen Imaginärteil (Reaktanz). Der Widerstand (R) misst den Widerstand gegenüber dem Strom in einem Stromkreis, während die Reaktanz (X) den Widerstand gegenüber Stromänderungen misst, die durch Induktivität oder Kapazität im Stromkreis verursacht werden können.
Die Impedanz wird häufig bei der Analyse und dem Entwurf elektrischer Schaltkreise verwendet, insbesondere beim Umgang mit komplexen Signalen wie Signalen im Frequenzbereich, beispielsweise bei der Schaltkreisanalyse in der Funkelektronik oder bei Übertragungsfunktionsberechnungen im Elektronikdesign.
Bei einem Widerstand, der nur Widerstand und keine Reaktanz hat, ist die Impedanz gleich dem Widerstand und wird in Ohm gemessen. Bei einer Induktivität oder einem Kondensator mit Reaktanz ist die Impedanz ein komplexer Wert und hängt von der Frequenz des durch den Stromkreis fließenden Stroms ab. Impedanz ist ein wichtiges Konzept in einer Vielzahl von Anwendungen, darunter Elektronik, Elektrotechnik, Funkelektronik und analoge Systeme.
