Elektrokessel – Komponenten für die Montage
Elektrokessel – Komponenten für die Montage
Ein Elektrokessel wird ohne Schornstein und ohne Gasanschluss installiert. Ergänzt werden Leitungen, Regelung, Schutzkomponenten für die Anlage und bei Bedarf ein Trinkwarmwasserspeicher. Mit einem Klick auf eine Nummer öffnen Sie den passenden Artikel.
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Schritt 2: Schutz von Kessel und Anlage
Schritt 3: Leitungen, Heizkörper und Fußbodenkreise
Schritt 4: Temperaturregelung


Schritt 5: Warmwasserbereitung
Zubehör für den Elektrokessel
Ein Elektrokessel ist eine häufige Wahl für Wohnungen, Niedrigenergiehäuser und Gebäude ohne Gasanschluss, in denen ein Schornstein nicht möglich oder nicht gewünscht ist. Die Zusammenstellung richtet sich an Installateure und Installationsbetriebe, die zum Kessel des Kunden Hydraulik, Regelung und Warmwasserbereitung ergänzen. Den Elektrokessel selbst liefert ATRIA Europe nicht. Den elektrischen Anschluss des Kessels einschließlich Absicherung und Zuleitung darf nur eine Elektrofachkraft ausführen.
Vorgehen beim Anschluss
- Klären Sie noch vor der Montage mit der Elektrofachkraft die Leistungsaufnahme des Kessels, die nötige Phasenzahl, die Absicherung und die Möglichkeiten des Netzanschlusses. Bei höheren Leistungen kann eine Erhöhung der vereinbarten Anschlussleistung beim Verteilnetzbetreiber nötig sein.
- Montieren Sie den Kessel nach Anleitung so, dass Klemmenkasten und hydraulische Anschlüsse zugänglich bleiben. Ein Elektrokessel braucht keinen Schornstein, wohl aber Platz für die Wartung.
- Montieren Sie an Vorlauf und Rücklauf Kugelhähne und in den Rücklauf einen Heizungsfilter.
- Ergänzen Sie je nach Kesselausführung Pumpe, Ausdehnungsgefäß und Sicherheitsventil – manche Elektrokessel haben sie eingebaut, andere sind reine Wärmeerzeuger ohne hydraulische Ausstattung.
- Stellen Sie einen Mindestdurchfluss durch den Kessel sicher. Würden alle Thermostatventile gleichzeitig schließen, könnte der Kessel überhitzen oder eine Störung melden; Abhilfe schafft ein Überströmventil oder wenigstens ein Heizkörper ohne Thermostatkopf im Referenzraum.
- Verlegen Sie die Leitungen zu den Heizkörpern oder zum Fußbodenheizungsverteiler und verbinden Sie sie mit Schraubverbindern für den jeweiligen Rohrtyp.
- Soll der Kessel auch Wasser erwärmen, schließen Sie einen indirekt beheizten Speicher über Umschaltventil und Speicherthermostat an. In den Kaltwasserzulauf gehören ein Filter und die Sicherheitsausrüstung des Speichers.
- Die Elektrofachkraft schließt Kessel, Raumthermostat und gegebenenfalls die Schaltung nach Niedertarif an.
Die richtigen Teile auswählen
Die Regelung hat beim Elektrokessel besonders großen Einfluss auf den Energieverbrauch. Ein programmierbarer Raumthermostat senkt die Temperatur, wenn niemand zu Hause ist, und ermöglicht bei Zweitarifmessung, die Heizung auf die Niedertarifzeit zu konzentrieren.
Das Ausdehnungsgefäß wird nach dem Wasservolumen der Anlage dimensioniert. Arbeitet der Kessel mit einem Pufferspeicher, der Wärme aus dem Niedertarif speichert, steigt das Wasservolumen deutlich und mit ihm die nötige Größe des Ausdehnungsgefäßes.
Das Sicherheitsventil muss dem höchsten Betriebsdruck des Kessels entsprechen. Bei Kesseln ohne eigene Sicherheitsausrüstung gehört es möglichst nah an den Kesselvorlauf, ohne Absperrung dazwischen.
Der Filter ist bei Elektrokesseln besonders wichtig: Schmutz und Kalk lagern sich direkt auf den Heizelementen ab und verschlechtern den Wärmeübergang. Füllen Sie die Anlage deshalb mit aufbereitetem Wasser.
Den Warmwasserspeicher wählen Sie nach Personenzahl und Gewohnheiten des Haushalts. Beim Elektrokessel lohnt sich ein größerer Vorrat, der in der Niedertarifzeit nachgeheizt werden kann.
Häufige Fehler bei der Montage
- Zuleitung oder Absicherung ohne Berechnung ausgelegt oder ohne Prüfung der vereinbarten Anschlussleistung.
- Anlage ohne gesicherten Mindestdurchfluss – der Kessel schaltet dann wegen Überhitzung ab.
- Fehlender Filter, sodass die Heizelemente schnell verschlammen.
- Zu kleines Ausdehnungsgefäß nach dem Anschluss eines Pufferspeichers.
- Raumthermostat an einer Stelle, an der ihn Sonne oder eine andere Wärmequelle beeinflusst.
Inbetriebnahme und Wartung
Spülen, füllen und entlüften Sie die Anlage zuerst und prüfen Sie die Dichtheit. Erst dann darf die Elektrofachkraft die Stromversorgung einschalten – der Kessel darf nicht trocken laufen. Prüfen Sie beim ersten Einschalten das stufenweise Zuschalten der Leistungsstufen und die Funktion des Thermostats. Kontrollieren Sie einmal jährlich Filter, Wasserdruck und Vordruck des Ausdehnungsgefäßes; den festen Sitz der Leistungsklemmen, die sich durch thermische Belastung lockern können, lassen Sie von einer Elektrofachkraft prüfen.
Häufige Fragen
Braucht ein Elektrokessel ein Ausdehnungsgefäß?
Ja, wie jede geschlossene Warmwasserheizung. Ob das Gefäß zum Kessel gehört oder ergänzt werden muss, entnehmen Sie der technischen Dokumentation des jeweiligen Kessels.
Lässt sich ein Elektrokessel mit einer Fußbodenheizung kombinieren?
Ja. Ein Elektrokessel kann mit niedriger Wassertemperatur arbeiten und passt daher sehr gut zur Fußbodenheizung. Gleichen Sie die Heizkreise mit den Durchflussmessern am Verteiler ab.
Erwärmt ein Elektrokessel auch das Warmwasser?
Wenn der Hersteller es vorsieht, beheizt er einen indirekt beheizten Speicher über ein Umschaltventil. Alternativ eignet sich ein separater elektrischer Warmwasserbereiter.
Welcher Thermostat passt zum Elektrokessel?
Meist ein programmierbarer Thermostat mit Schaltkontakt. Prüfen Sie bei Funk- oder Internetsteuerung, ob der Empfänger nur an die Steuerklemmen des Kessels angeschlossen wird oder einen größeren Strom schalten müsste.
Was Sie zum Kessel des Kunden bestellen
Für den Elektrokessel benötigen Sie Ausdehnungsgefäße und Sicherheitsventile, die Regelung aus der Kategorie Raumthermostate und Regelungen und den Speicher aus dem Sortiment Pufferspeicher und Warmwasserbereiter. Großhandelspreise sehen registrierte Partner nach der Anmeldung. Wir versenden die Ware ab unserem Lager in Zilina in die gesamte EU.
